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--- Wir in der Presse ---

Leider keine ganz vollstaendige Sammlung, aber wir tun unser Bestes. Wir sind dankbar ueber jeden Scan oder Link.


Die Presse (Oesterreich), 05.06.2008 - Text Valeska, Fotos Philipp

 


Die Presse (Oesterreich), 03.05.2008 - Text Valeska, Fotos Philipp


Kronen Zeitung (Oesterreich), 19.04.2008


Kleine Zeitung (Oesterreich), 12.04.2008


Die Presse (Oesterreich), 05.04.2008 - Text Valeska, Fotos Philipp


Kronen Zeitung (Oesterreich), 11.03.2008


Ready for Nature (Oesterreich), 11.03.2008

Grazer Weltumradler in der Hitze von Australien

26.700 km haben sie in den Wadeln, nach den Nord-Süd-Durchquerungen von Europa und Afrika haben sie die ersten 3.600 in Downunder abgespult: Das Grazer Weltumradler-Paar Philipp Schaudy und Valeska Seifert macht dieser Tage in Adelaide Station, ehe sie ihre Australien-Umrundung fortsetzen.

Die Aussie-Tour starteten die beiden in Perth. Fast die gesamte Strecke nach Adelaide führte durch den Nullarbor, eine, wie der lateinische Name schon sagt, Gegend ohne Bäume. Die letzten Etappen sind sie zum Teil in der Nacht gefahren, weil tagsüber bis zu 50 Grad Hitze und extremer Gegenwind lauerten.

"Es ist fast zum verrückt werden. Teilweise sind es bis zu 200 Kilometer von einem Roadhouse zum nächsten", berichtete Philipp Schaudy der APA. "Wegen des Gegenwindes sind wir weite Strecken in der Nacht gefahren - da ist der Wind schwächer oder hört ganz auf. Unter Tag hatten wir Temperaturen bis zu über 50 Grad".

Gestartet war das Paar am 8. Oktober 2006 am Nordkap. Im Sommer 2007 hatten Valeska und Philipp auf dem Weg durch Afrika eine Pause eingelegt, um in Graz zu heiraten.

Gut 100.000 Kilometer in fünf Jahren - das sind die Eckdaten des Projekts, das auf "Erfahren und Erleben" und nicht auf Tempo angelegt ist. Nach der Umrundung von Australien und Neuseeland stehen Südost-und Ostasien, die Panamerika von Alaska nach Feuerland sowie Zentralasien vom Süden Indiens quer durch Zentralasien zurück nach Europa am Programm. Im Spätherbst 2011 wollen die beiden Weltenbummler wieder in ihrer Heimat sein.


Kleine Zeitung (Oesterreich), 10.03.2008

 

Grazer Weltumradler rackern sich bei 50 Grad durch Australien

 

26.700 km haben sie in den Wadeln, nach den Nord-Süd-Durchquerungen von Europa und Afrika haben sie die ersten 3.600 in Downunder abgespult: Das Grazer Weltumradler-Paar Philipp Schaudy und Valeska Seifert macht dieser Tage in Adelaide Station, ehe sie ihre Australien-Umrundung fortsetzen. Die letzten Etappen sind sie zum Teil in der Nacht gefahren, weil tagsüber bis zu 50 Grad Hitze und extremer Gegenwind lauerten.

Australien. Die Aussie-Tour starteten die beiden in Perth. Fast die gesamte Strecke nach Adelaide führte durch den Nullarbor, eine, wie der lateinische Name schon sagt, Gegend ohne Bäume. "Es ist fast zum verrückt werden. Teilweise sind es bis zu 200 Kilometer von einem Roadhouse zum nächsten", berichtete Philipp Schaudy der APA. "Wegen des Gegenwindes sind wir weite Strecken in der Nacht gefahren - da ist der Wind schwächer oder hört ganz auf. Unter Tag hatten wir Temperaturen bis zu über 50 Grad".

Nordcap. Gestartet war das Paar am 8. Oktober 2006 am Nordkap. Im Sommer 2007 hatten Valeska und Philipp auf dem Weg durch Afrika eine Pause eingelegt, um in Graz zu heiraten.

100.000 Kilomater. Gut 100.000 Kilometer in fünf Jahren - das sind die Eckdaten des Projekts, das auf "Erfahren und Erleben" und nicht auf Tempo angelegt ist. Nach der Umrundung von Australien und Neuseeland stehen Südost- und Ostasien, die Panamerika von Alaska nach Feuerland sowie Zentralasien vom Süden Indiens quer durch Zentralasien zurück nach Europa am Programm. Im Spätherbst 2011 wollen die beiden Weltenbummler wieder in ihrer Heimat sein.

 


Life Style (Oesterreich), 10.03.2008

 

Grazer Weltumradler in der Hitze von Australien

 

Graz (APA) - 26.700 km haben sie in den Wadeln, nach den Nord-Süd-Durchquerungen von Europa und Afrika haben sie die ersten 3.600 in Downunder abgespult: Das Grazer Weltumradler-Paar Philipp Schaudy und Valeska Seifert macht dieser Tage in Adelaide Station, ehe sie ihre Australien-Umrundung fortsetzen.

Die Aussie-Tour starteten die beiden in Perth. Fast die gesamte Strecke nach Adelaide führte durch den Nullarbor, eine, wie der lateinische Name schon sagt, Gegend ohne Bäume. Die letzten Etappen sind sie zum Teil in der Nacht gefahren, weil tagsüber bis zu 50 Grad Hitze und extremer Gegenwind lauerten.

"Es ist fast zum verrückt werden. Teilweise sind es bis zu 200 Kilometer von einem Roadhouse zum nächsten", berichtete Philipp Schaudy der APA. "Wegen des Gegenwindes sind wir weite Strecken in der Nacht gefahren - da ist der Wind schwächer oder hört ganz auf. Unter Tag hatten wir Temperaturen bis zu über 50 Grad".

Gestartet war das Paar am 8. Oktober 2006 am Nordkap. Im Sommer 2007 hatten Valeska und Philipp auf dem Weg durch Afrika eine Pause eingelegt, um in Graz zu heiraten.

Gut 100.000 Kilometer in fünf Jahren - das sind die Eckdaten des Projekts, das auf "Erfahren und Erleben" und nicht auf Tempo angelegt ist. Nach der Umrundung von Australien und Neuseeland stehen Südost-und Ostasien, die Panamerika von Alaska nach Feuerland sowie Zentralasien vom Süden Indiens quer durch Zentralasien zurück nach Europa am Programm. Im Spätherbst 2011 wollen die beiden Weltenbummler wieder in ihrer Heimat sein.


Die Presse (Oesterreich), 01.03.2008 - Text Valeska, Fotos Philipp


Kronen Zeitung (Oesterreich), 07.02.2008


Die Presse (Oesterreich), 02.02.2008 - Text Valeska, Fotos Philipp


Kleine Zeitung (Oesterreich), 20.01.2008


Pohjolan Sanomat (Finnland), 03.01.2008


Kronen Zeitung (Oesterreich), 27.12.2007


Kleine Zeitung (Oesterreich), 17.11.2007


ORF Steiermark online (Oesterreich), November 2007

Weltumradler strampeln durch Afrika
Nach 18.918 Rad-Kilometern sind die beiden Grazer Weltumradler Philipp Schaudy und Valeska Seifert in der sambesischen Hauptstadt Lusaka eingetroffen. Über Namibia geht es in den nächsten Wochen nach Südafrika.

Jede Menge "Patschen"
In Kapstadt soll die Afrika-Etappe der insgesamt auf 100.000 Kilometer angelegten Weltumradlung enden. Valeska hatte erst vier, Philipp elf "Patschen", was angesichts der zum Teil überaus schwierigen Straßenverhältnisse nicht gerade viel zu sein scheint.

 

Bürokratische Probleme
Zuletzt gröbere Probleme hatten die beiden Steirer an der Grenze zu Malawi: Bis sie ein Visum bekamen, dauerte es mehrere Tage.

 

Nach eher westlichen Verhältnissen in Kenia und Tansania waren die Steirer zuletzt auf Routen fast ohne motorisierten Verkehr unterwegs: "Die Straßen sind ein einziger Radweg", berichtet Philipp Schaudy.

 

Voraussichtlich nächste Ziel: "Panamerikana"
Laut Tourplan steht nach Beendigung der Afrika-Etappe Ende des Jahres die "Panamerikana" auf dem Programm. Ob es dabei bleibt, oder ob doch zuerst ein anderer Kontinent drankommt, halten sich die beiden Radler noch offen.

 

Gestartet war das Paar am 8. Oktober 2006 am Nordkap. Im Sommer hatten Valeska und Philipp eine Pause eingelegt, um in Graz zu heiraten.


Vorarlberger Nachrichten (Oesterreich), 16.11.2007

Weltumradler-Paar südlich des Äquators unterwegs

Nach 18.918 Rad-Kilometern - 1.398 davon auf Pisten - sind die beiden Grazer Weltumradler Philipp Schaudy und Valeska Seifert dieser Tage in der sambesischen Hauptstadt Lusaka eingetroffen.

 

 

Über Namibia geht es in den nächsten Wochen nach Südafrika, wo in Kapstadt die Afrika-Etappe der insgesamt auf 100.000 Kilometer angelegte Weltumradlung enden soll.

Valeska hatte erst vier, Philipp elf „Patschen“, was sich angesichts der zum Teil überaus schwierigen Straßenverhältnisse nicht gerade viel ausnimmt. Zuletzt gröbere Probleme hatten die beiden, die gegenwärtig gemeinsam mit einem französischen Weltenbummler unterwegs sind, an der Grenze zu Malawi.

Bis sie ein Visum hatten, dauerte es mehrere Tage. Nach den eher westlichen Verhältnissen in Kenia und Tansania waren die Steirer auf Routen fast ohne motorisierten Verkehr unterwegs: „Die Straßen sind ein einziger Radweg“, berichtete Philipp. Dafür waren da wieder die „Give Money“-Rufe der Kinderschwärme, wie sie zuletzt in Äthiopien omnipräsent waren: „Manchmal ist es fast zu viel...“

Gestartet war das Paar am 8. Oktober 2006 am Nordkap. Im Sommer d.J. hatten Valeska und Philipp eine Pause eingelegt, um in Graz zu heiraten. Laut Tourplan steht nach Beendigung der Afrika-Etappe Ende des Jahres die „Panamerikana“ auf dem Programm. Ob man dabei bleibt oder doch zuerst einen anderen Kontinent angehen will, hält man sich derweilen noch offen.


Kronen Zeitung (Oesterreich), 06.11.2007


Kronen Zeitung (Oesterreich), 12.08.2007


Kleine Zeitung (Oesterreich), 11.08.2007

 


Österreich (Oesterreich), 10.08.2007

Rad-Weltumfahrer heirateten bei Heimat-Besuch

Ihre Weltumrundung per Rad haben die Grazer Philipp Schaudy und Valeska Seifert unterbrochen und in der Heimat geheiratet.

Die spontane Entscheidung ändert jedoch nichts daran, dass sie ihre auf 100.000 Kilometer und fünf Jahre angelegte Tour demnächst fortsetzen. "Wir fliegen am Mittwoch zurück nach Addis Abeba, wo unsere Räder auf uns warten", erklärten die beiden Abenteurer.

Gestartet war das Paar am 8. Oktober 2006 am Nordkap. Die Tour, die bewusst nicht auf Tempo und Rekordzeiten angelegt ist, führte sie vorläufig über 13.550 Kilometer bis Äthiopien. "Ohne Zweifel war der Abschnitt bis Karthoum die bisher größte Herausforderung. Auf den Pisten war oft nur ein Schieben möglich", zieht Schaudy eine Zwischenbilanz. Zuletzt war man auch mit aggressiv bettelnden Gruppen von Kinder und Jugendlichen konfrontiert. "Mit Winken und Lächeln kamen wir aber ganz gut durch - nur gezählte fünf Steinwürfe waren gegen uns gerichtet."

Nun geht es weiter nach Südafrika. Dann werde man entscheiden, welcher Kontinent als nächstes am Programm stehe, wollte sich Schaudy noch nicht längerfristig festlegen.


ORF Steiermark online (Oesterreich), 10.08.2007

Weltumradler-Paar heiratete in Graz
Nach 13.550 zurückgelegten Kilometern mit dem Rad entschloss sich das Grazer Weltumradler-Paar Philipp Schaudy und Valeska Seifert spontan in ihrer Heimat zu heiraten. Geflittert wird nicht - nächste Woche wird weitergeradelt.

Weltumradlung wird fortgesetzt
Die spontane Entscheidung zur Heirat in der Heimat ändert jedoch nichts daran, dass die Weltumradler ihre auf 100.000 Kilometer und fünf Jahre angelegte Tour demnächst fortsetzen. "Wir fliegen am Mittwoch zurück nach Addis Abeba (Äthiopien), wo unsere Räder auf uns warten", erklärten die beiden Abenteurer.

Weiter nach Südafrika
Gestartet war das Paar am 8. Oktober 2006 am Nordkap. Die Tour, die bewusst nicht auf Tempo und Rekordzeiten angelegt ist, führte sie vorläufig über 13.550 Kilometer bis Äthiopien.

Nun geht es weiter nach Südafrika, dann werde man entscheiden, welcher Kontinent als nächstes am Programm stehe, wollte sich Schaudy noch nicht längerfristig festlegen.


der Standard (Oesterreich), 10.08.2007

Weltumradler heirateten bei Zwischenstopp in Graz

Kurze Pause nach 13.550 Kilometern - Kommende Woche geht es ab Addis Abeba weiter

Graz - Ihre Weltumrundung per Rad haben die Grazer Philipp Schaudy und Valeska Seifert unterbrochen und in der Heimat geheiratet. Die spontane Entscheidung ändert jedoch nichts daran, dass sie ihre auf 100.000 Kilometer und fünf Jahre angelegte Tour demnächst fortsetzen. "Wir fliegen am Mittwoch zurück nach Addis Abeba, wo unsere Räder auf uns warten", erklärten die beiden Abenteurer.

Rekord nicht angestrebt

Gestartet war das Paar am 8. Oktober 2006 am Nordkap. Die Tour, die bewusst nicht auf Tempo und Rekordzeiten angelegt ist, führte sie vorläufig über 13.550 Kilometer bis Äthiopien. "Ohne Zweifel war der Abschnitt bis Karthoum die bisher größte Herausforderung. Auf den Pisten war oft nur ein Schieben möglich", zieht Schaudy eine Zwischenbilanz.

Nun geht es weiter nach Südafrika. Dann werde man entscheiden, welcher Kontinent als nächstes am Programm stehe, wollte sich Schaudy noch nicht längerfristig festlegen. (APA)


Kronen Zeitung (Oesterreich), Juni 2007


Kronen Zeitung Oesterreich), 23.04.2007


Svalbardposten (Spitzbergen, Norwegen), 02.03.2007


Sabah (Tuerkei), 22.02.2007


Kronen Zeitung (Oesterreic), 18.02.2007


Prvi Koprivnicki (Kroatien), 19.12.2006 (Uebersetzung siehe unten)

Austrijski avanturisti na biciklima u Koprivnici
PUT OKO SVIJETA ZA 1825 DANA

Ako ste u utorak ujutro kojim slučajem spazili dvoje mladih na biciklima natovarenim opremom, bili su to Valeska Seifert (28) i Philipp Schaudy (33). Kud su ovi krenuli na biciklima po ovoj hladnoći, upitat će se slučajni prolaznik, ni ne sluteći kako bi odgovor mogao biti zanimljiv.

Dvoje mladih austrijskih avanturista zaputilo se, naime, na put oko svijeta. I to na biciklima. Doduše, ne u 80 dana, već u otprilike 1825 dana. Prema njihovim riječima, putovat će po kugli zemaljskoj oko pet godina, odnosno do kraja 2011. godine! U ovu ultimativnu avanturu krenuli su 9. listopada sa Sjevernog pola, u ponedjeljak su stigli u Koprivnicu, a u utorak nastavili dalje prema Slatini i Osijeku.

Kroz Srbiju, Grčku i Tursku će krenuti prema Africi, a na jug 'crnog kontinenta' trebali bi stići kroz godinu dana. Potom s krajnjeg juga Južne Amerike kreću prema sjeveru, sve do Aljaske, odakle će se istočnom Azijom spustiti do Australije, a onda se preko Indije i centralne Azije namjeravaju vratiti u Austriju.

U Koprivnici su prenoćili kod obitelji Siniše Fabijanca, koprivničkoga gradskog vijećnika, koji je član internetskog Hospitality cluba. Kažu da im je zanimljiviji takav nego hotelski smještaj, jer bolje upoznaju ljude i njihove životne običaje. Uz to, i smještaj je jeftiniji, odnosno besplatan. Kod spomenika biciklu u centru Koprivnice slučajno su se susreli i s gradonačelnikom Zvonimirom Mršićem, koji im je poželio puno sreće na zbilja dalekom putu.

Dnevno prevale oko 100 km, ukupno namjeravaju prijeći 100.000 km. Godišnji troškovi po osobi su oko 6.000 eura, a novac su štedjeli posljednje tri godine. Nisu bez iskustva, jer je Philipp biciklom već proputovao Europu i Aziju, sve do Australije, a zajedno su biciklima i kanuom prošli Kanadu i Aljasku.

 

 

UND HIER DIE UEBERSETZUNG INS DEUTSCHE (Vielen Dank an Alex-Mama!!!):

Österreichische Abenteurer auf den Fahrrädern in Koprivnica

REISE UM DIE WELT IN  1825 Tagen

Wenn Sie am Dienstagmorgen zufällig zwei junge Menschen auf ihren Fahrrädern, bepackt mit Ausrüstung, gesehen haben, waren das Valeska Seifert (28) und Philipp Schaudy (33).
Ein zufällig Vorübergehender wird sich gefragt haben, wohin diese beiden Menschen bei dieser Kälte auf ihren Fahrrädern wohl fahren mögen, nicht ahnend, dass die Antwort interessant sein könnte.

Die zwei jungen österreichischen Abenteurer haben sich nämlich auf eine Reise um die Welt aufgemacht. Und das auf Fahrrädern. Zwar nicht in 80 Tagen, sondern in ungefähr 1825 Tagen. Ihren Worten nach werden sie über den Erdball ungefähr 5 Jahre fahren, beziehungsweise bis Ende 2011!  Zu diesem ultimativen  Abenteuer haben sie sich am 9.Oktober vom Nordpol [Anm.: die haben tatsaechlich -pol geschrieben] aus auf den Weg gemacht, am Montag sind sie in Koprivnica angekommen, und am Dienstag haben sie ihre Reise weiter nach Slatina und Osijek fortgesetzt.

Sie werden durch Serbien, Griechenland und die Türkei in Richtung Afrika fahren, und im Süden des "Schwarzen Kontinents" sollten sie in etwa einem Jahr ankommen. Danach werden sie vom äußersten Süden Südamerikas nach Norden, ganz bis Alaska, und von dort durch Ostasien bis Australien fahren, und  danach beabsichtigen sie, über Indien und Zentralasien nach Österreich zurückzukehren.

In Koprivnica haben sie bei der Familie Sinisa Fabijanac, einem Senatsrat aus Koprivnica, übernachtet, welcher auch Mitglied des Internet Hospitality Clubs ist. Sie sind der Meinung, dass eine solche Unterkunft interessanter sei als im Hotel, denn so lernen sie besser die Menschen und ihre Lebensgewohnheiten kennen. Außerdem sei diese Unterkunft billiger, beziehungsweise kostenlos. Beim Denkmal für das Fahrrad im Zentrum von Koprivnica sind sie zufällig auch mit dem Bürgermeister Zvonimir Mrsic zusammen getroffen, der ihnen viel Glück für ihre wirklich weite Reise wünschte.

Täglich legen sie etwa  100 km zurück, insgesamt beabsichtigen sie, 100.000 km  zu bewältigen. Die jährlichen  Kosten pro Person betragen etwa 6.000 Euro, und das Geld haben sie in den letzten drei Jahren zusammengespart. Sie sind nicht ohne Erfahrungen, denn Philipp ist schon mit dem Fahrrad durch Europa, Asien  bis Australien gefahren, und gemeinsam haben sie mit Fahrrad und Kanu Kanada und Alaska bereist.


Der Standard (Oesterreich), 17.12.2006

Grazer Weltumradler Richtung Afrika unterwegs

Nach "Aufwärmetappe" vom Nordkap bis Graz - 100.000 Kilometer in fünf Jahren geplant

Graz - Nach einem Zwischenstopp in heimatlichen Gefilden haben die beiden Grazer Weltumradler Philipp Schaudy und Valeska Seifert am Freitag ihre Tour in Richtung Balkan fortgesetzt. Über Kleinasien und den Nahen Osten geht es dann durch Afrika bis Kapstadt. Insgesamt stehen gut 100.000 Kilometer in fünf Jahren auf dem Programm, wobei die Kontinente der Länge nach durchradelt bzw. - im Fall von Australien - umrundet werden sollen.

Pannen

Die erste Teiletappe, die quasi zum Aufwärmen diente, führte über 4.200 Kilometer vom Nordkap über Finnland, das Baltikum, Polen und Tschechien nach Graz. In der Heimat rüstete man das Equipment "in Richtung Afrika" um - weniger Bekleidung, mehr Fotoausrüstung und Medikamente - und hatte mit kleineren Pannen zu kämpfen: Zunächst platzte ein geplantes Durchreise-Fest, dann verhinderte Schlechtwetter den gemeinsamen "Rollout" mit Freunden, schließlich erkrankte Valeska. "So blöd es klingt - Gott sei Dank ist es hier passiert und nicht ein paar Hundert Kilometer weiter südlich", sagte Schaudy im APA-Gespräch. Den Zeitplan, Weihnachten an einem griechischen Strand verbringen zu können, werde man nun zwar nicht einhalten können, insgesamt habe man aber bei dem Projekt so viel zeitliche Puffer vorgesehen, dass ein paar Tage nicht ins Gewicht fielen.

Die beiden abenteuererprobten Steirer - der 33-jährige Philipp Schaudy ist Geograph, seine 28-jährige Partnerin Valeska Seifert Umweltsystemwissenschaftlerin - haben vor, ihre "Weltexpedition" mit dem Fahrrad als Verkehrsmittel machen. Sie wollen zwischendurch aber immer wieder auf ein Kanu zurückgreifen beziehungsweise Berg- und Alpinpartien zu Fuß absolvieren.

18 Monate "Panamericana"

Die erste Zwölf-Monats-Etappe heißt "Nordkap - Kapstadt", 18 Monate hat man sich für die "Panamericana" von Feuerland nach Alaska vorgenommen, in einem weiteren Jahr will man die Strecke Kamtschatka - Bali durch Ost- und Südostasien bewältigen und anschließend, ebenfalls in einem Jahr, Australien und Neuseeland umrunden. Zum Abschluss geht es dann - laut Plan in neun Monaten - von Südindien quer durch Zentralasien zurück nach Europa. Über die "Weltexpedition" sind Reiseberichte in verschiedenen Medien sowie nach Abschluss Multivision-Shows geplant. (APA)


Life Style (Oesterreich), 15.12.2006

Weltumradler verließen Graz Richtung Afrika

Graz (APA) - Nach einem Zwischenstopp in heimatlichen Gefilden haben die beiden Grazer Weltumradler Philipp Schaudy und Valeska Seifert am Freitag ihre Tour in Richtung Balkan fortgesetzt. Über Kleinasien und den Nahen Osten geht es dann durch Afrika bis Kapstadt. Insgesamt stehen gut 100.000 Kilometer in fünf Jahren auf dem Programm, wobei die Kontinente der Länge nach durchradelt werden sollen.

Die erste Teiletappe, die quasi zum Aufwärmen diente, führte über 4.200 Kilometer vom Nordkap über Finnland, das Baltikum, Polen und Tschechien nach Graz. In der Heimat rüstete man das Equipment "in Richtung Afrika" um - weniger Bekleidung, mehr Fotoausrüstung und Medikamente - und hatte mit kleineren Pannen zu kämpfen: Zunächst platzte ein geplantes Durchreise-Fest, dann verhinderte Schlechtwetter den gemeinsamen "Rollout" mit Freunden, schließlich erkrankte Valeska.

"So blöd es klingt - Gott sei Dank ist es hier passiert und nicht ein paar Hundert Kilometer weiter südlich", sagte Schaudy im APA-Gespräch. Den Zeitplan, Weihnachten an einem griechischen Strand verbringen zu können, werde man nun zwar nicht einhalten können, insgesamt habe man aber bei dem Projekt so viel zeitliche Puffer vorgesehen, dass ein paar Tage nicht ins Gewicht fielen.

Die beiden abenteuererprobten Steirer - der 33-jährige Philipp Schaudy ist Geograph, seine 28-jährige Partnerin Valeska Seifert Umweltsystemwissenschaftlerin - haben vor, ihre "Weltexpedition" mit dem Fahrrad als Verkehrsmittel zu machen. Sie wollen zwischendurch aber immer wieder auf ein Kanu zurückgreifen beziehungsweise Berg- und Alpinpartien zu Fuß absolvieren.

Die erste Zwölf-Monats-Etappe heißt "Nordkap - Kapstadt", 18 Monate hat man sich für die "Panamericana" von Feuerland nach Alaska vorgenommen, in einem weiteren Jahr will man die Strecke Kamtschatka - Bali durch Ost- und Südostasien bewältigen und anschließend, ebenfalls in einem Jahr, Australien und Neuseeland umrunden. Zum Abschluss geht es dann - laut Plan in neun Monaten - von Südindien quer durch Zentralasien zurück nach Europa. Über die "Weltexpedition" sind Reiseberichte in verschiedenen Medien sowie nach Abschluss Multivision-Shows geplant.


readyfornature (Oesterreich), Dezember 2006

Weltumradler verließen Graz Richtung Afrika

Nach einem Zwischenstopp in heimatlichen Gefilden haben die beiden Grazer Weltumradler Philipp Schaudy und Valeska Seifert am Freitag ihre Tour in Richtung Balkan fortgesetzt. Über Kleinasien und den Nahen Osten geht es dann durch Afrika bis Kapstadt. Insgesamt stehen gut 100.000 Kilometer in fünf Jahren auf dem Programm, wobei die Kontinente der Länge nach durchradelt werden sollen.

Die erste Teiletappe, die quasi zum Aufwärmen diente, führte über 4.200 Kilometer vom Nordkap über Finnland, das Baltikum, Polen und Tschechien nach Graz. In der Heimat rüstete man das Equipment "in Richtung Afrika" um - weniger Bekleidung, mehr Fotoausrüstung und Medikamente - und hatte mit kleineren Pannen zu kämpfen: Zunächst platzte ein geplantes Durchreise-Fest, dann verhinderte Schlechtwetter den gemeinsamen "Rollout" mit Freunden, schließlich erkrankte Valeska.

"So blöd es klingt - Gott sei Dank ist es hier passiert und nicht ein paar Hundert Kilometer weiter südlich", sagte Schaudy im APA-Gespräch. Den Zeitplan, Weihnachten an einem griechischen Strand verbringen zu können, werde man nun zwar nicht einhalten können, insgesamt habe man aber bei dem Projekt so viel zeitliche Puffer vorgesehen, dass ein paar Tage nicht ins Gewicht fielen.

Die beiden abenteuererprobten Steirer - der 33-jährige Philipp Schaudy ist Geograph, seine 28-jährige Partnerin Valeska Seifert Umweltsystemwissenschaftlerin - haben vor, ihre "Weltexpedition" mit dem Fahrrad als Verkehrsmittel zu machen. Sie wollen zwischendurch aber immer wieder auf ein Kanu zurückgreifen beziehungsweise Berg- und Alpinpartien zu Fuß absolvieren.

Die erste Zwölf-Monats-Etappe heißt "Nordkap - Kapstadt", 18 Monate hat man sich für die "Panamericana" von Feuerland nach Alaska vorgenommen, in einem weiteren Jahr will man die Strecke Kamtschatka - Bali durch Ost- und Südostasien bewältigen und anschließend, ebenfalls in einem Jahr, Australien und Neuseeland umrunden. Zum Abschluss geht es dann - laut Plan in neun Monaten - von Südindien quer durch Zentralasien zurück nach Europa. Über die "Weltexpedition" sind Reiseberichte in verschiedenen Medien sowie nach Abschluss Multivision-Shows geplant.


Kleine Zeitung (Oesterreich), 07.12.2006


 Kronen Zeitung (Oesterreich), 05.12.2006


readyfornature (Oesterreich), November 2006

Paar macht bei Weltumradlung Station in Lettland

Seit 9. Oktober 2006 sind die Grazer Philipp Schaudy und Valeska Seifert mit ihrer "Weltexpedition" unterwegs. Dabei will das Paar gut 100.000 Kilometer in fünf Jahren mit dem Fahrrad bewältigen. Nach dem Start am Nordkap befinden sie sich seit einigen Tagen in Riga, der Hauptstadt Lettlands. Weiter auf dem Weg durch die Kontinente soll es dann nach Litauen gehen.

Als Hauptfortbewegungsmittel hat der 33-jährige Geograph das Fahrrad auserkoren, das ihn schon bei so manch anderer Expedition begleitet hatte. Aber auch Kanu und Wanderschuhe gehören zum Equipment der Reise. Letztere sollen dazu dienen, hohe Berge der verschiedenen Kontinente erklimmen zu können.

Das Abenteuer hatte nach langer Planung am 9. Oktober um 12.52 Uhr mit den ersten Tritten in die Pedale begonnen. Dabei herrschten Windstille, Temperaturen um null Grad und Schnee in den Bergen. Zahlreiche Schaulustige fanden sich bei diesem Event ein, nämlich "Rentiere rechts und links der Staße", berichtete das Paar auf ihrer Homepage www.2-play-on-earth.net.

Das erste Ziel der Abenteurer war Finnland, das man Mitte Oktober erreichte. Mit dabei waren Schnee und frostige Temperaturen. Mit einem Schnitt von 100 Kilometer pro Tag ging es Richtung Süden. Nachdem die beiden vom Titelblatt einer lokalen Zeitung lachen durften, wurden sie auch immer wieder von Einheimischen erkannt.

Am 27. Oktober erreichten die Radler das erste große Ziel der Reise - Helsinki. Einen Tag später ging es weiter nach Tallin in Estland. Wie vom hohen Norden erwartet, konnte das Wetter nur Regen, Gegenwind und Schnee liefern. Und so mussten der 33-Jährige und seine 28-jährige Partnerin bis 4. November warten, bis sie in Riga mit den "ersten Sonnentagen seit Wochen" begrüßt wurden.

Weiter geht es nun über Litauen, Tschechien und Deutschland zu einem Kurzbesuch nach Österreich, wo ein "Durchreisefest" geplant ist. Dabei gibt es das Angebot an die Fangemeinde, die beiden anschließend ein Stück des Weges in Richtung Türkei zu begleiten.

Im Herbst 2007 wollen Schaudy und Seifert Kapstadt erreichen. In den darauffolgenden 18 Monaten geht es durch Panamerika - von Feuerland nach Alaska. Ein Jahr will man dann von Kamtschatka nach Bali verwenden, um schließlich ein weiteres Jahr auf Australien und Neuseeland zu verbringen. Zum Abschluss der Reise geht es noch neun Monate durch Indien und Zentralasien, von dort wieder zurück nach Europa. Da darf man schon auf die Bilder gespannt sein, die die Abenteurer nach dem Ende der langen Reise in ihren Multivision-Shows zeigen werden.


Life Style (Oesterreich), 16.11.2006

16.11.2006 14:53 - Paar macht bei Weltumradlung Station in Lettland

 

Wien (APA) - Seit 9. Oktober 2006 sind die Grazer Philipp Schaudy und Valeska Seifert mit ihrer "Weltexpedition" unterwegs. Dabei will das Paar gut 100.000 Kilometer in fünf Jahren mit dem Fahrrad bewältigen. Nach dem Start am Nordkap befinden sie sich seit einigen Tagen in Riga, der Hauptstadt Lettlands. Weiter auf dem Weg durch die Kontinente soll es dann nach Litauen gehen.

Als Hauptfortbewegungsmittel hat der 33-jährige Geograph das Fahrrad auserkoren, das ihn schon bei so manch anderer Expedition begleitet hatte. Aber auch Kanu und Wanderschuhe gehören zum Equipment der Reise. Letztere sollen dazu dienen, hohe Berge der verschiedenen Kontinente erklimmen zu können.

Das Abenteuer hatte nach langer Planung am 9. Oktober um 12.52 Uhr mit den ersten Tritten in die Pedale begonnen. Dabei herrschten Windstille, Temperaturen um null Grad und Schnee in den Bergen. Zahlreiche Schaulustige fanden sich bei diesem Event ein, nämlich "Rentiere rechts und links der Staße", berichtete das Paar auf ihrer Homepage www.2-play-on-earth.net.

Das erste Ziel der Abenteurer war Finnland, das man Mitte Oktober erreichte. Mit dabei waren Schnee und frostige Temperaturen. Mit einem Schnitt von 100 Kilometer pro Tag ging es Richtung Süden. Nachdem die beiden vom Titelblatt einer lokalen Zeitung lachen durften, wurden sie auch immer wieder von Einheimischen erkannt.

Am 27. Oktober erreichten die Radler das erste große Ziel der Reise - Helsinki. Einen Tag später ging es weiter nach Tallin in Estland. Wie vom hohen Norden erwartet, konnte das Wetter nur Regen, Gegenwind und Schnee liefern. Und so mussten der 33-Jährige und seine 28-jährige Partnerin bis 4. November warten, bis sie in Riga mit den "ersten Sonnentagen seit Wochen" begrüßt wurden.

Weiter geht es nun über Litauen, Tschechien und Deutschland zu einem Kurzbesuch nach Österreich, wo ein "Durchreisefest" geplant ist. Dabei gibt es das Angebot an die Fangemeinde, die beiden anschließend ein Stück des Weges in Richtung Türkei zu begleiten.

Im Herbst 2007 wollen Schaudy und Seifert Kapstadt erreichen. In den darauffolgenden 18 Monaten geht es durch Panamerika - von Feuerland nach Alaska. Ein Jahr will man dann von Kamtschatka nach Bali verwenden, um schließlich ein weiteres Jahr auf Australien und Neuseeland zu verbringen. Zum Abschluss der Reise geht es noch neun Monate durch Indien und Zentralasien, von dort wieder zurück nach Europa. Da darf man schon auf die Bilder gespannt sein, die die Abenteurer nach dem Ende der langen Reise in ihren Multivision-Shows zeigen werden.


 readyfornature (Oesterreich), Oktober 2006

Grazer Paar plant extensive Weltumradlung

Mit dem Fahrrad die Welt zu umrunden - das ist heute beinahe nichts Besonderes mehr. Deshalb wollen der Grazer Philipp Schaudy und Valeska Seifert ihre "Weltexpedition" strecken und die Kontinente der Länge nach durchradeln. Gut 100.000 Kilometer in fünf Jahren, lauten die Eckdaten des Projekts. Los geht's am Sonntag (8.10.) vom Nordkap.

Der 33-jährige gelernte Geograph Philipp Schaudy hat das Abenteuer schon früh zum Beruf gemacht. Bei seinen ausgedehnten Reisen, die ihn beispielsweise 2001/02 über 23.400 Kilometer von Lappland nach Sydney führten, diente ihm das Fahrrad meist als Mittel zum Zweck. Zuerst unter dem Diktat der leeren Kasse, dann aus Überzeugung: "Es garantiert eine sparsame, von angemessener Geschwindigkeit bestimmte Annäherung an das Neue", so Schaudy, der die vergangenen zwei Jahre in Spitzbergen als "Guide" tätig war, um sich auch finanziell auf sein "großes Ding" vorzubereiten.

Mit dabei war Freundin Valeska Seifert, 28-jährige Umweltsystemwissenschafterin, mit der er schon 2003 eine bemerkenswerte Kombi-Tour von Kanada nach Alaska - 5.000 Kilometer mit dem Rad und 2.300 Kilometer mit dem Kanu, wobei wechselweise das Kanu bzw. die Räder huckepack genommen wurden - absolviert hat.

Auch bei der "Weltexpedition" soll es zwischendurch Kanufahrten, Wander- und Bergpartien geben. Ende November will man nochmals in Graz Flagge zeigen: Bei einem "Durchreisefest", zu dem Philipp und Valeska vom Nordkap vorbeiradeln, mit dem Angebot an die Fangemeinde, sie anschließend ein Stück des Weges in Richtung Türkei zu begleiten.

Die erste Zwölf-Monats-Etappe heißt schlicht "Nordkap - Kapstadt", 18 Monate hat man sich für die "Panamericana" vorgenommen (Feuerland - Alaska), in einem weiteren Jahr will man die Strecke Kamtschatka - Bali durch Ost- und Südostasien bewältigen und anschließend, ebenfalls in einem Jahr, Australien und Neuseeland umrunden. Zum Abschluss geht es dann - laut Plan in neun Monaten - von Südindien quer durch Zentralasien zurück nach Europa. Über die "Weltexpedition" sind Reiseberichte in verschiedenen Medien sowie nach Abschluss Multivision-Shows geplant.


 Pohjolan Sanomat (Finnland), 18.10.2006


Kronen Zeitung (Oesterreich), 08.10.2006

 


 Kleine Zeitung (Oesterreich), 08.10.2006

 


Aktiv Radfahren (Oesterreich), 07.10.2006

 
 
 
 
 
Enorme Leistung: Grazer wollen Kontinente queren

 

(07.10.06/df) Das Grazer Paar Philipp Schaudy und Valeska Seifert wollen jetzt eine besondere Weltumradlung in Angriff nehmen: 100 000 Kilometer in 5 Jahren, wobei sie die Kontinente der Länge nach durchradeln. Start ist am Nordkap am kommenden Sonntag 8.10. ...

Der 33-jährige gelernte Geograph Philipp Schaudy hat das Abenteuer schon früh zum Beruf gemacht. Bei seinen ausgedehnten Reisen, die ihn beispielsweise 2001/02 über 23.400 Kilometer von Lappland nach Sydney führten, diente ihm das Fahrrad meist als Mittel zum Zweck. "Es garantiert eine sparsame, von angemessener Geschwindigkeit bestimmte Annäherung an das Neue", so Schaudy, der die vergangenen zwei Jahre in Spitzbergen als "Guide" tätig war, um sich auch finanziell auf sein "großes Ding" vorzubereiten.

Mit dabei war Freundin Valeska Seifert, 28-jährige Umweltsystem-wissenschafterin, mit der er schon 2003 eine bemerkenswerte Kombi-Tour von Kanada nach Alaska - 5.000 Kilometer mit dem Rad und 2.300 Kilometer mit dem Kanu, wobei wechselweise das Kanu bzw. die Räder huckepack genommen wurden - absolviert hat.

Auch bei der "Weltexpedition" soll es zwischendurch Kanufahrten, Wander- und Bergpartien geben. Ende November will man nochmals in Graz Flagge zeigen: Bei einem "Durchreisefest", zu dem Philipp und Valeska vom Nordkap vorbeiradeln, mit dem Angebot an die Fangemeinde, sie anschließend ein - kleines - Stück des Weges in Richtung Türkei zu begleiten.

Sonntag, 8.10 Start am Nordkap
Start. Die erste Zwölf-Monats-Etappe heißt schlicht "Nordkap - Kapstadt", 18 Monate hat man sich für die "Panamericana" vorgenommen (Feuerland - Alaska), in einem weiteren Jahr will man die Strecke Kamtschatka - Bali durch Ost- und Südostasien bewältigen. Und anschließend, ebenfalls in einem Jahr, Australien und Neuseeland umrunden. Zum Abschluss geht es dann - laut Plan in neun Monaten Durchfahrtszeit - von Südindien quer durch Zentralasien zurück nach Europa.
Der Fahrplan auf einen Blick
• Start Herbst 2006 von Nordkap - Kapstadt: Vom nördlichsten Punkt Europas zum südlichsten Afrikas
• 18 Monate Panamerika: Amerika Süd - Nord. Von Feuerland nach Alaska
•12 Monate Ost- und Südostasien: Von Kamtschatka nach Bali
• 12 Monate Australien, Neuseeland: Rund um Australien und Neuseeland
• 9 Monate Indien, Zentralasien: Vom Süden Indiens, quer durch Zentralasien
• Spätherbst 2001 zurück nach Europa



Kleine Zeitung (Oesterreich), 07.10.2006

 


 ORF Online (Oesterreich), 07.10.2006:

Mit dem Fahrrad um die Welt
Am 8. Oktober starten zwei junge Steirer vom Nordkap aus zu einer Weltreise. Das Außergewöhnliche daran: Sie wollen den Großteil der 100.000 Kilometer mit dem Fahrrad, dem Kanu oder zu Fuß zurücklegen.

In fünf Jahren durch alle Kontinente
Bei einer Reise durch Kanada und Alaska haben Valeska Seifert und Philipp Schaudy die Idee zu dieser Reise geboren.

"Da haben wir beschlossen, einmal länger unterwegs zu sein, weil uns diese fünf Monate zu kurz waren. Wenn wir schon unterwegs sind, dann soll es gleich eine Weltreise sein. Nachdem wir uns die Strecke überlegt haben, sind wir darauf gekommen, dass wir etwa fünf Jahre brauchen", so Schaudy.

Vom Nordkap nach Kapstadt
In den ersten zwölf Monaten wollen die beiden die Strecke vom Nordkap bis Kapstadt zurücklegen - also vom nördlichsten Punkt Europas zum südlichsten Fleck in Afrika.

 

 

V. Seifert und P. Schaudy (Bild: ORF.at)

 

Kurzbesuch in der Heimat
Dabei kommen sie auch in Graz vorbei, um noch einmal Abschied zu nehmen von Freunden und der Familie - obwohl: Die haben sich an die lange Abwesenheit schon gewöhnt. Die letzten drei Jahre haben die Umweltsystemwissenschaftlerin und der Diplomgeograf auf Spitzbergen als Fremdenführer gearbeitet, und auch davor haben sie immer wieder lange Reisen unternommen, die meisten abseits der üblichen Touristenrouten.

Über Berge und zu Wasser
Den Großteil der 100.000 Kilometer werden sich die beiden Steirer erradeln, und auch sonst vertrauen sie auf ihre Körperkraft. Das ist zum Teil auch eine logistische Herausforderung, meint Philipp Schaudy: "Wir wollen auch zu Fuß unterwegs sein oder bergsteigen und auch Strecken mit dem Kanu zurücklegen. Dazu braucht man immer andere Ausrüstungsgegenstände und das Ganze immer am Rad mitzuführen über Tausende von Kilometer, das machen wir nicht." Daher wird ein Teil der Ausrüstung mit Bus oder Bahn vorausgeschickt.

In den Satteltaschen der Räder ist nur Platz für wenig Gepäck: ein kleines Zelt, Schlafsäcke, leichte Campingausrüstung und nur das Allernotwenigste an Kleidung: "Wir werden zwei Unterhosen mitnehmen, damit wir eine zum Wechseln haben, und statt für fünf ist nur Platz für ein T-Shirt."

Zweisamkeit Tag und Nacht
Seit fünf Jahren sind die 28-jährige Valeska Seifert und der 32-jährige Philipp Schaudy ein Paar. Den sicherlich nicht immer einfachen nächsten fünf Jahren sehen sie gelassen entgegen. Die Reise um die Welt wird sicher keine Bewährungsprobe für ihre Beziehung, ist sich Valeska sicher:

"Es klappt eigentlich ganz gut, weil wir die gleiche Vorstellung haben vom Reisen und ungefähr die gleichen Dinge sehen wollen. Es ist nicht so, dass einer sagt, da möchte ich jetzt länger bleiben. Meistens haben wir die gleichen Empfindungen, dass wir fühlen, das gefällt uns jetzt und wir wollen auch gleichzeitig wieder weiterziehen."

In fünf Jahren durch alle Kontinente
Bei einer Reise durch Kanada und Alaska haben Valeska Seifert und Philipp Schaudy die Idee zu dieser Reise geboren.


 Kleine Zeitung (Oesterreich), 06.10.2006:

Grazer Paar nimmt extensive Weltumradlung in Angriff

Sportler wollen 100.000 Kilometer in fünf Jahren zurücklegen: Start kommenden Sonntag am Nordkap.

Mit dem Fahrrad die Welt zu umrunden - das ist heute schon fast nichts Besonderes mehr. Also haben sich der Grazer Philipp Schaudy und Valeska Seifert entschlossen, ihre "Weltexpedition" zu strecken und quasi die Kontinente der Länge nach zu durchradeln. Gut 100.000 Kilometer in fünf Jahren, lauten die Eckdaten des Projekts. Los geht's am Sonntag (8.10.) vom Nordkap, von wo in den vergangenen Tagen schon die ersten Schnee-Grüße eingetroffen sind.

Überzeugung. Der 33-jährige gelernte Geograph Philipp Schaudy hat das Abenteuer schon früh zum Beruf gemacht. Bei seinen ausgedehnten Reisen, die ihn beispielsweise 2001/02 über 23.400 Kilometer von Lappland nach Sydney führten, diente ihm das Fahrrad meist als Mittel zum Zweck. Zuerst unter dem Diktat der leeren Kasse, dann aus Überzeugung: "Es garantiert eine sparsame, von angemessener Geschwindigkeit bestimmte Annäherung an das Neue", so Schaudy, der die vergangenen zwei Jahre in Spitzbergen als "Guide" - ziemlich radlos - tätig war, um sich auch finanziell auf sein "großes Ding" vorzubereiten.

  

Mit Kanu. Mit dabei war Freundin Valeska Seifert, 28-jährige Umweltsystem-wissenschafterin, mit der er schon 2003 eine bemerkenswerte Kombi-Tour von Kanada nach Alaska - 5.000 Kilometer mit dem Rad und 2.300 Kilometer mit dem Kanu, wobei wechselweise das Kanu bzw. die Räder huckepack genommen wurden - absolviert hat.

Durchreisefest. Auch bei der "Weltexpedition" soll es zwischendurch Kanufahrten, Wander- und Bergpartien geben. Ende November will man nochmals in Graz Flagge zeigen: Bei einem "Durchreisefest", zu dem Philipp und Valeska vom Nordkap vorbeiradeln.

Start. Die erste Zwölf-Monats-Etappe heißt schlicht "Nordkap - Kapstadt", 18 Monate hat man sich für die "Panamericana" vorgenommen (Feuerland - Alaska), in einem weiteren Jahr will man die Strecke Kamtschatka - Bali durch Ost- und Südostasien bewältigen und anschließend, ebenfalls in einem Jahr, Australien und Neuseeland umrunden. Zum Abschluss geht es dann - laut Plan in neun Monaten - von Südindien quer durch Zentralasien zurück nach Europa.



Svalbardposten (Spitzbergen, Norwegen), 08.09.2006:

Sykler jorda rundt på fem år
Berit E. Baumberger,  08.09.06

To unge Svalbard-folk skal snart legge ut på en jorda-rundt-reise med sykkel i fem år.


SYKKELGLADE: Philipp Schaudy og Valeska Seifert, begge fra Østerrike, har bodd på Svalbard i tre år. Nå skal de resie jorden rundt på fem år. (Foto: Berit E. Baumberger)

Valeska Seifert (28) og Philipp Schaudy (32) har holdt til på Svalbard i tre år nå. De har vært UNIS-studenter, jobbet for Basecamp og som frilansguider. Men nå sier de farvel for denne gang.
– Vi liker å komme oss fremover passe fort, derfor sykler vi. Det er deilig å kjenne vinden og været på kroppen, om det er oppoverbakke eller nedoverbakke, sier Seifert.

Møte naturen
De to føler det er lettere å komme i kontakt med naturen og med mennesker når man sitter på en sykkel enn når man kjører bil.
– Turruten er ganske klar, men vi er åpne for endringer, sier Schaudy.
De starter ved Nordkapp, derfra reiser de gjennom Europa, ned østkysten av Afrika, videre, sannsynligvis via Antarktis, til Chile, oppover Amerikas vestkyst. Derfra krysser de Beringstredet og sykler ned østkysten av Asia til Australia og New Zealand. Fra Oseania reiser de nordover igjen via India og Sentral-Asia. Siste stopp er Graz i Østerrike, byen de to kommer fra.
– Og så kommer vi tilbake til Svalbard neste gang sjansen byr seg, lover de to.